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Katastrophe von Tschernobyl

Tschernobyl 1997
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Tschernobyl 1997

Die Katastrophe von Tschernobyl geschah am 26. April 1986 im Kernkraftwerk Tschernobyl in der Näha der Stadt Prypjat, Ukraine als Folge einer Kernschmelze und Explosion im Kernreaktor von Tschornobyl Block 4. Er gilt als die zweitschwerste nukleare Havarie nach der von Majak und war eine der größten Umweltkatastrophen aller Zeiten.

Bedienungsfehler und Mängel der Konstruktion des Reaktors lösten einen so genannten Super-Gau aus, das heißt einen Unfall, der die Möglichkeiten der eingesetzten Sicherheitstechnik überforderte. Große Mengen an radioaktiver Materie wurden in die Luft katapultiert und verteilten sich hauptsächlich über die Region nordöstlich von Tschornobyl, aber auch über viele Regionen Europas. Der Unfall führte bei einer nicht genau bekannten Zahl von Menschen zum Tod. Auch bei anderen Erkrankungen wird die Strahlung als mögliche Ursache angesehen. Dazu kommen psychische, soziale, ökologische und ökonomische Schäden. Über die zu erwartenden Langzeitfolgen besteht seit Jahren ein Streit auch unter Wissenschaftlern.

Nach der Katastrophe hatten hunderttausende Helfer, so genannte Liquidatoren, einen provisorischen Betonmantel um den explodierten Reaktor errichtet, der inzwischen an vielen Stellen gerissen ist und einzustürzen droht. Mit ausländischer Finanzhilfe soll deshalb in den kommenden Jahren eine neue Schutzhülle gebaut werden.

Die Tschernobyl Katastrophe- die folgen des Supergaus


Bei der Explosion des block 4 wurden viele Elemente freigesetzt, die schon innerhalb weniger stunden oder tage zerfielen. Die weit aus gefährlicheren Elemente Jod, Strontium-90 und Cäsium-137 gerieten ebenso in die Atmosphäre. Sie sind noch heute nachweisbar und das kurzlebige Jod hat damals bei den Menschen, weil diese sich nicht vor den gefahren schützen konnten und ihnen somit schutzlos ausgeliefert waren. Jod ruft Schilddrüsenkrebs hervor, Strontium kann zu Knochenkrebs und Leukämie führen und Cäsium verstrahlt den gesamten Körper und kann unter anderem Magen-, Leber- und Milzkrebs verursachen. Durch diese Elemente traten bei Tieren und Pflanzen Mutationen auf. Während bei Pflanzen Die Form der Blätter verändert das bei mehreren jüngeren Tannen mehrere Kronen wuchsen oder in der nähe der Katastrophe ganze Wälder eingingen. Bei Tieren war es so das mehr Todgeburten auftraten als sonst, ansonsten sind sie ebenfalls wie die pflanzen mutiert waren, d.h. das einigen Tieren geboren wurden, die mehrere Schnauzen hatten oder denen ein Bein fehlte.




Die Gefährlichsten Atomkraftwerke der Welt



Die gefährlichsten Atomkraftwerke der Welt sind von der Baureihe RBMK. Auf einer Skala von 1 bis 8 also von weniger, zu äußerst gefährlich, haben die Kraftwerke in Litauen(Ignalina) und Russland(Sosnowij Bor, Smolensk und Kursk) mit 5 Punkten die größte Risikogefährdung. Dabei kommen die meisten Kernkraftwerke der Liste aus Russland. Allerdings sind Atomkraftwerke nicht nur von sich selbst, also von Bedienungsfehlern, sondern auch von Terroranschlägen bedroht. Gerade in der heutigen Zeit, in der immer häufiger Terroranschläge stattfinden, brauchen Atomkraftwerke immer bessere Schutzmaßnahmen. Keines der deutschen Atomkraftwerke ist so gegen einen Flugzeugabsturz gesichert, dass eine Atomkatastrophe als Folge ausgeschlossen werden kann. Gerade die älteren Kernkraftwerke, wie z.b. Stade halten nach Meinung des Bundes nicht einmal einen Absturz eines kleineren Verkehrsflugzeugs stand, und könnten somit einen Super-Gau wie in Tschernobyl auslösen. Allerdings wäre dieser bei unserer bevölkerungsdichte viel verheerender, da viel mehr Menschen betroffen wären.










 




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